Buchdetails

Hartig, Th.

Vollständige Naturgeschichte der forstlichen Culturpflanzen Deutschlands. Neue uncolorirte Ausgabe. Mit 120 Kupfertafeln und mehreren in den Text gedruckten Holzschnitten

Berlin, P. Jeanrenaud/ A. Förstner’sche Buchhandlung, 1852

Bemerkungen: Zweite Ausgabe, die sogleich nach Fertigstellung der ersten Sammlung von 1840 – 1851 (erste Ausgabe koloriert) mit 120 ganzseitig ausfaltbaren unkolorierten Kupfertafeln erschienen ist; von F. Guimpel ausgezeichnet gestochene Kupfertafeln, mit Darstellungen von Zweigen, Blüten, Blättern und Früchten der Baum- und Strauchgehölze. Enthält zahlreiche Tabellen mit Daten zu Wachstum, Gewinnung und Verbreitung der Gehölze, dazu 7 Textholzschnitte in den Textseiten des Inhalts (Seiten 230, 262, 263, 300, 305, 311, 334), der die zusammengetragenen Baum- und Strauchgehölze nach ihren Gattungen geordnet umfassend beschreibt. - Vgl. Nissen, BBI 798K und NDB VII, 713 zur kol. Ausg. 1851, Pritzel 3795.
Theodor Hartig (geb. 21. Februar 1805 Dillenburg; gest. 26. März 1880 Braunschweig), einer der bedeutendsten Forstbotaniker seiner Zeit, dessen Arbeiten über Anatomie und Physiologie der Holzgewächse wichtige Grundlagen lieferten. Theodor Hartig war der Sohn des Forstwissenschaftlers Georg Ludwig Hartig. Hartig gründete 1838 das Arboretum Riddagshausen. Der Forstgarten diente der neuen forstlichen Abteilung des Collegium Carolinum in Braunschweig, wo Hartig als Professor tätig war. Hartigs eingehende Beschäftigung mit Anatomie und Physiologie der Holzpflanzen führten zur Entdeckung der Aleuronkörner und der Siebröhren. 1821 machte Hartig eine Forstlehre bei seinem Bruder in Pommern; 1837 erhielt er eine Professur an der Universität Berlin. Er übernahm dort die Stelle seines Vaters Georg Ludwig Hartig; 1838 folgte er dem Ruf an das Collegium Carolinum in Braunschweig, an dem er 1838 zum Professor der Forstwissenschaft ernannt wurde; 1878 ging Hartig aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand.

Beschreibung: Halbledereinband d.Zt. mit reich floral goldgeprägtem Rücken, der restauratorisch aufgeklebt ist.. Format/ Einband 28 x 23 cm; 580 Seiten incl. 1 Seite Widmung und 2 Seiten Vorwort, zzgl. 4 Seiten „Synopsis A sämmtlicher Baum-, Strauch- und Halbstrauchgattungen…“, 1 Seite „Nachricht für den Buchbinder“, 19 Seiten „Synopsis der in Deutschlands Wäldern heimischen, verwildert vorkommenden und cultivirten Holzpflanzen“, 23 Seiten „Erklärung der Kupfertafeln“, 1 Seite „Register sämmtlicher Gattungs- und derjenigen Art-Namen, die sich auf Cultur-Pflanzen beziehen…“und 1 Seite „Sachregister“. 120 ganzseitig ausfaltbare Tafelkupfer, nur Tafel 31 ist ankoloriert. Einband an Rändern und Ecken bestoßen und berieben mit Kratzspuren, handschriftliche Antiquariatsnotiz auf Vorsatz und Besitzerstempel bzw. -notiz vorne auf Vorblatt und Titel; das Papier durchweg angebräunt mit Stockflecken auf vielen Seiten; Seite 117 mit kleiner Wurmspur, das Papier der Tafeln mit vielen Einknickungen und Verfaltungen auf der Innenseite im Bund. Ein komplett und insgesamt sehr gut erhaltenes Exemplar.

BNr. 051

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